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Allgemeine Infos Chip Basic
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Chip Basic
Verlag: Vogel Burda Communications
Rubrik: Computer & Internet
Erscheinungsweise: monatlich
CHIP ist das Computer- und Technikmagazin mit alle wichtigen News zum Thema PC & Computer, Communications & Home Electronics. CHIP bietet detaillierte Produkttests, alle Tipps, Tricks, Trends und Workshops rund um den PC. CHIP ist topaktuell, fundiert recherchiert und wird attraktiv präsentiert.
CHIP, das Magazin für die digitale Welt, bietet kritisch kompetente Informationen über technische Entwicklungen und stellt die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in Folge der Digitalisierung dar. CHIP gehört mit über 1,5 Mio. Lesern pro Ausgabe zu den Spitzentiteln der IT- und Kommunikationsbranche.
Das Magazin ist nicht nur in Deutschland erfolgreich: CHIP ist eine
internationale Marke und derzeit in 17 Ländern vertreten. In vielen dieser Länder ist CHIP Markt- oder Meinungsführer.
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Chip Basic Abo Service & Zeitschriften-Infos
Aktuelle Heftinhalte (Schlagzeilen) & Pressemeldungen
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CHIP 07/2008: Großer CHIP-Vergleichstest – Schwere Sicherheitslücken bei Online-Banken
Vier von fünf Erwachsenen in Deutschland betreiben Online-Banking, offensichtlich hegen sie keine Zweifel am hohen Sicherheitsstandard der Geldhäuser im Cyberspace. Doch nicht alle Banken haben sich diesen Vertrauensvorschuss verdient, wie ein aufwendiger Test des Technikmagazins CHIP zeigt: Er brachte unglaubliche Schlampereien ans Licht. Wie die Redaktion schreibt, leisteten sich sieben von 19 Banken zum Teil hochkritische Sicherheitslücken.
Der komplette Test mit den Bewertungen aller 19 Banken erscheint in der aktuellen CHIP 07/2008, die am 6. Juni in den Handel kommt.
CHIP 06/2008: Internet-Verbot für virenverseuchte PCs?
Nach einer Statistik des Software-Herstellers G-DATA treiben ständig rund 350.000 Zombie-Rechner allein aus Deutschland im Internet ihr Unwesen. Hacker haben diese ursprünglich harmlosen PCs übernommen und in ein kriminelles Bot-Netz integriert, das für Virenangriffe oder Spam-Attacken konzipiert wurde. Die Eigentümer der gekaperten Computer merken meist gar nicht, dass ihre PCs missbraucht werden. Das könnte sich ändern. Wie das Technikmagazin CHIP in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, denken Politik und Internet-Wirtschaft über eine radikale Lösung nach: Jeder Bot-Rechner fl iegt aus dem Netz. »Eine solche Lösung wird derzeit diskutiert«, bestätigte Matthias Gärtner, Pressesprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) der CHIP-Redaktion.
»Wenn ein Provider momentan mitbekommt, dass Rechner seiner Kunden als Zombies missbraucht werden, gibt es keine rechtliche Regelung, ob oder wie er dagegen vorgehen kann«, so Gärtner. Also unternehme er auch nichts. Mit einem entsprechenden Gesetz im Rücken könnten Provider ferngesteuerte Zombie-PCs vom Netz nehmen und die Anschlussinhaber auffordern, die Schädlinge von ihren Rechnern zu entfernen. Erst wenn das geschehen sei, dürften sie wieder ins Internet. Dem Artikel zufolge kämpfen sich Experten des BSI gerade durch juristische Gutachten – bis zu 400 Seiten starke Abhandlungen über die IT-Welt. Bis es zu einem Gesetz kommt, werde wohl gut eine halbe Legislaturperiode vergehen, mutmaßt Gärtner im CHIP-Interview.
Auch wenn die Umsetzung also noch mindestens zwei Jahre auf sich warten lässt – dass die Idee realisiert wird, ist laut CHIP durchaus wahrscheinlich: »Diese Lösung verspricht weit weniger Spam, weit weniger Phishing, weit weniger Hackerangriffe.« Andere Instrumente zur Eindämmung von Onlinekriminalität seien hingegen nahezu wirkungslos. Die erfassten Informationen aus der Vorratsdatenspeicherung etwa brächten Ermittler bei der Jagd auf Spammer und Bot-Netze kaum weiter. CHIP zitiert dazu Andreas Maurer, Pressesprecher Webhosting beim Provider 1&1: »Die Angreifer hinterlassen ja nicht ihre eigenen Spuren – sondern nutzen fremde Rechner für ihre Attacken. Mit der Vorratsdatenspeicherung bekommen wir die Täter deshalb auch nicht schneller zu fassen.« Der komplette Artikel ist in der aktuellen CHIP 06/2008 (EVT: 2. Mai 2008).
CHIP 05/2008: Extremtest für Speichermedien – Was Festplatten, Speicherkarten, USB-Sticks und CDs wirklich aushalten
Speichermedien sind die Tresore der digitalen Welt. Privates und Berufliches, Finanzielles und Unterhaltsames, Peinliches und Verbotenes – auf digitalen Datenträgern finden sich all die Geheimnisse, die früher bevorzugt in Schließfächern und Banksafes lagerten. Ein Verlust dieser Daten kann teuer werden. Das wissen nicht nur Liechtensteiner Bankkunden, denn neben dem doch eher seltenen Diebstahl drohen Speichermedien viel trivialere Gefahren. Das reicht vom mitgewaschenen USB-Stick über die zerkratzte CD bis zur magnetisierten Festplatte. Das Technikmagazin CHIP hat deshalb erstmals getestet, wie zehn verschiedene Speichertypen mit extremen, aber alltäglichen Belastungen zurechtkommen.
Drei USB-Sticks unterschiedlicher Qualität, zwei Speicherkarten, drei verschiedene Festplatten und zwei CD-Rohlinge, einer davon besonders kratzbeständig, wurden dem Härtetest ausgesetzt. Die Ergebnisse fi elen zum Teil überraschend aus, wie CHIP-Redakteur Thomas Littschwager berichtet: »Erstaunlicherweise können weder starke Magneten noch Minusgrade den Speichermedien gefährlich werden. Flüssigkeiten schaden nur den Festplatten. Hitze und hohen Druck hingegen können jeden Typ zerstören, wenngleich es auch hier positive Überraschungen gibt.«
So schnitten die zehn Speichertypen auf den neun Stationen des Extremtests ab:
1. Feuer-Test: Die zwei Minuten in der Stahlwanne mit brennendem Spiritus überstanden nur die beiden hochwertigeren USB-Sticks und eine Standard-Festplatte.
2. Cola-Test: Um die aggressiven Eigenschaften von Cola ranken sich Mythen; das 14-Stunden-Bad des CHIP-Tests zerstörte aber nur die Festplatten, die Flüssigkeiten grundsätzlich nicht vertragen.
3. Koch-Test: Zehn Minuten im kochenden Spaghetti-Wasser ruinierten einen USB-Stick und eine Compact-Flash-Karte – und natürlich die wasserempfi ndlichen Festplatten.
4. Eis-Test: Eine Nacht im Gefrierfach bei minus 18 Grad Celsius? Kein Problem, alle Medien überstanden die Kälte schadlos.
5. Magnet-Test: Fünf Sekunden lang wurde jeder Speicher einem extrastarken Neodym-Eisen-Bor-Magneten ausgesetzt. Die Sättigungsmagnetisierung von 1,6 Tesla konnte etwas überraschend keinem einzigen Testkandidaten etwas anhaben.
6. Sand-Test: Unter der Einreibung mit feinkörnigem Quarzsand litten erwartungsgemäß die CD-Rohlinge, denen aber wenigstens ein Teil der Daten noch zu entlocken war.
7. Fall-Test: Den Sturz aus dem sechsten Stock des CHIP-Redaktionsgebäudes (Fallhöhe 15 Meter) überlebten nur die CDs, die Speicherkarten und ein besonders stabiler USB-Stick.
8. Auto-Test: Wenn ein US-Army-Hummer H1 (Leergewicht 3,6 Tonnen) über Speichermedien rollt, behalten zwei USB-Sticks vielleicht nicht die Fassung – wohl aber die Daten. Der Rest: Schrott.
9. Wasch-Test: Hauptwaschgang bei 90 Grad mit Buntwaschmittel, anschließend Schleudern bei 1200 Umdrehungen pro Minute – damit lassen sich weder Sticks, noch Cards, noch CDs beeindrucken. Nur den Festplatten war’s wieder zu feucht.
Der komplette Härtetest ist in der CHIP 05/2008 zu finden.
CHIP prämiert die besten Produkte der CeBIT: Verleihung der CHIP Awards am 5. März 2008 in Hannover
Wenn die CeBIT naht, steigt auch das OSCAR-Fieber in der IT-Branche: Was die »Academy Awards« für Hollywood, sind die CHIP Awards für die digitale Welt. Bereits seit 1993 würdigt das Technikmagazin CHIP auf der CeBIT die besten Produkte und Leistungen. Die im Jahresrhythmus vergebenen Preise haben sich zur begehrtesten Auszeichnung der IT-Branche entwickelt. Für die Verleihung am 5. März kündigt die Redaktion einige Überraschungen an.
Als wichtigste Messe der IT-Branche bildet die CeBIT den idealen Rahmen für die Verleihung der CHIP Awards, die bisher unter dem Namen CeBIT Highlights bekannt waren. Die Prämierung der besten Produkte und Leistungen der digitalen Welt stößt jedes Jahr auf eine enorme Medienresonanz, die Verleihung zählt zu den Top-Events jeder CeBIT.
Nachdem die CHIP-Redaktion bisher immer Sieger und Nominierte in einzelnen Kategorien wie Software oder Kommunikation kürte, warten auf der CeBIT 2008 einige Neuerungen: Erstmals gibt es keine Kategorien, ja nicht einmal die Zahl der Preise steht vorher fest. Die Redaktion reagiert damit auf umwälzende Änderungen, die längst über die IT-Branche hinausreichen: Die digitale Technik erobert unseren Alltag bis in den kleinsten Winkel; Produkte, Anwendungen und Web-Communities ergänzen sich intelligent oder wachsen sogar zusammen. Die Grenzen der digitalen Welt verschwimmen, harte Kategorien haben ihre Berechtigung verloren. Keine Regel ohne Ausnahme: Zwei Themenpreise wird es in Hannover doch geben. Da ist zum einen die »Bremse des Jahres«, mit der CHIP Unternehmen oder Institutionen abstraft, die den digitalen Fortschritt blockieren. Die zweite Kategorie wird noch nicht verraten – nur soviel: Auch mit dieser Auszeichnung trägt die Redaktion den neuen Entwicklungen und Anforderungen der digitalen Gesellschaft Rechnung.
Die »geheime« Kategorie wird nicht die einzige Überraschung auf dieser CeBIT sein: Die Gäste der Verleihung der CHIP Awards dürfen sich auf eine stimmungsvolle Gala mit einem spektakulären Rahmenprogramm freuen. Am 5. März 2008 ist es so weit: Im Convention Center, Saal 1, verleiht CHIP-Chefredakteur Thomas Pyczak den Gewinnern ihren CHIP Award und übergibt dem größten Blockierer seine »Bremse«.
CHIP, Ausgabe März 2008
• Titelstory: Windows 100 % sicher und trotzdem schnell. Security-Pack für XP und Vista – Sicherheitslücken stopfen, Daten perfekt sichern, risikofrei surfen.
• Diese Software ruiniert ihr System: Schlampig programmierte Anwendungen gefährden XP. Tools auf DVD: So retten Sie Ihr Windows.
• Nie wieder WLAN-Ärger: Neue Technologie vernetzt alle Geräte automatisch im Heimnetz.
• Bios geheim: Nie war Tuning so einfach. 25 % mehr PC-Leistung – sofort.
CHIP, Ausgabe Februar 2008
• Titelstory: Der CHIP Update-Manager – Windows nagelneu. Windows, Treiber, BIOS – Das große PC-Update. Kundenservice ohne Voranmeldung und Wartezeiten. CHIP liefert alle Updates, Patches und Treiber, die Ihr PC benötigt. Garantiert gratis und ruck, zuck installiert. Dazu: 3 GB Treiber auf der CHIP-Heft-CD/-DVD.
• Festplatte kaputt: Was tun? Festplatten-Crash – Alle Daten selbst retten. Soforthilfe bei Datenverlust: CHIP verrät das geheime Know-how der Recovery-Profis und führt Sie an die Grenzen des Möglichen – und noch zwei Schritte weiter. Datenrettung mit Hard- und Software, Troubleshooting in sieben Schritten, Vorbeugen ist besser als Retten.
• Lauschangriff 2.0 Der Staat surft mit – So wehren Sie sich gegen die totale Überwachung. Anonym statt überwacht: Es muss ja nicht jeder wissen, welche Webseiten Sie besuchen: Behörden, Musikindustrie, Spammer ... CHIP macht Sie im Netz unsichtbar. Browser anonymisieren, unerkannt im Web surfen, unsichtbar Tauschbörsen nutzen, Kaufprodukte für schnelleres Surfen. Dazu: Anonymisierungs-Tools auf der CHIP-Heft-CD/-DVD.
• Computer-Trends 2008 – CHIP sichtet die spannendsten Produkte: Was macht sich breit, was setzt sich durch?
• Sicherheitsnews: Er ist Erpresser, Räuber und Spion in einem, doch jetzt wurde ZeuS, der Vater aller Trojaner, enttarnt.
• CHIP Brennpunkt: Die Werbe-Tricks von Media Markt, Saturn & Co.: »Wir hassen teuer«, »Top-Angebote«, »alles geschenkt« und »supergünstig»? Das kaufen wir Euch nicht ab! Die großen Elektronikketten wissen, welche Werbebotschaft am besten funktioniert – billig geht immer. Doch von der Wahrheit ist das weit entfernt!
• Test & Technik: Notebooks der 500-Euro-Klasse, Farb-Laserdrucker, Steuer-Sparprogramme, Betriebssysteme im Security-Check, Top-Fototools, HD-Camcorder, Einzeltests (30 aktuelle Produkte), CHIP Top 10 (die besten Produkte aus 46 Bestenlisten).
• CHIP inside – nur für Abonnenten: 24 Seiten extra Insider-Infos, Dossiers, Reportagen und mehr.
CHIP, Ausgabe Januar 2008: CHIP bietet kostenloses Spezial-Tool an
Einfach und sicher: Online-Banking mit dem CHIP-Browser. Auszug des Artikels aus der CHIP 01/2008, die seit 7. Dezember erhältlich ist.
Internet-Banking könnte absolut sicher sein – wenn jeder Nutzer immer und überall die wichtigsten Sicherheitsrichtlinien akribisch einhielte. Das Problem dabei: Wer ständig auf Nummer sicher geht, erlebt auch nichts mehr. Anders ausgedrückt: Ein abgesicherter Browser kann die Lust am Surfen töten, weil viele andere Sites nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr funktionieren. Das Technikmagazin CHIP zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma: Die Redaktion hat einen Spezial-Browser konfiguriert, der nur beim Online-Banking zum Einsatz kommt. Diesen Sicherheits-Browser stellt CHIP allen Surfern gratis zur Verfügung.
CHIP-Autor Dominik Hoferer erklärt die Notwendigkeit eines speziellen Banking-Browsers: »Natürlich könnte man auch seinen Standard-Browser nehmen und ihn mit Erweiterungen absichern. Aber das verdirbt das Surf-Vergnügen, denn Skripte und Multimedia-Files vieler Sites werden dann automatisch deaktiviert.« Deshalb hat CHIP den Zweit-Browser nur für Geldgeschäfte zugeschnitten. Das Surf-Tool passt auf jeden USB-Stick und kann problemlos auch für Transaktionen auf fremden Rechnern, etwa im Internet-Café, genutzt werden. Laut Hoferer basiert das Banking-Tool auf dem bekannten Browser Firefox: »Wir haben jedoch viele spezielle Sicherheits-Features installiert und sämtliche wichtigen Grundeinstellungen vorgenommen. Die Anwendung startet ohne Installation, das heißt, Sie können an jedem Rechner sofort loslegen. USB-Stick rein, Icon anklicken, los geht’s!»
Zu den nützlichsten Applikationen zählt die Erweiterung »NoScript«, die Hackern den gefährlichen Angriff über die Skriptsprache Java verwehrt. Auch der integrierte »PhishTank SiteChecker« ist ein hilfreiches Tool im Kampf gegen so genannte Phisher, also Betrüger, die nichts ahnende User auf manipulierte Websites locken wollen. Mit dem CHIP-Browser laufen Geldgeschäfte aber nicht nur sicher, sondern auch sehr komfortabel ab, wie Hoferer erklärt: »Wenn Sie die Homepage Ihrer Bank als Startseite einrichten, sind Sie immer sofort startklar fürs Online-Banking: Sie müssen nur noch die Zugangsdaten eingeben.«
Exklusives Weihnachtsgewinnspiel: CHIP verlost Preise im Wert von 40.000 Euro
Jede Menge Traumpreise aus der digitalen Welt verlost das Technikmagazin CHIP vom 1. bis 24. Dezember. Hochwertige Notebooks, edle LCD-Fernseher, leistungsstarke PCs und viele weitere Produkte warten auf die Gewinner.
Alle CHIP-Leser können sich in der Adventszeit auf ein Gewinnspiel der besonderen Klasse freuen. Täglich haben sie die Chance, einen der attraktiven Preise aus der Produktpalette des renommierten Herstellers zu gewinnen: Home Entertainment PCs, LCD-TV-Geräte, Projektoren und Notebooks.
Ein besonderes Highlight gibt es an den vier Adventssonntagen sowie an Nikolaus und Heiligabend. An diesen Tagen stehen exklusive Gewinn-Bundles im Gesamtwert von rund 15.700 Euro für die Teilnehmer bereit. Die Teilnahme ist online, per Post, Fax und SMS möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie in der CHIP 01/2008, die seit dem 7. Dezember im Handel erhältlich ist.
CHIP, Ausgabe 11/2007 – CHIP-Report: Dubiose Internet-Seiten
Raubkopien aus dem Web: Gefährlich – aber nicht immer verboten ...
Im Jahr 2001 registrierte ein Fachdienst genau 787 PC-Schädlinge weltweit. Fünf Jahre später, 2006, kursierten über 403.000 Trojaner, Viren und sonstige Angreifer im Internet – ein Rekordwert, der bis zum Ende des laufenden Jahres wahrscheinlich eine weitere Steigerung erfahren wird. Ihre Wachstumsraten verdanken die Internet-Betrüger nicht zuletzt einem Strategiewechsel: Wie ein Report des Technikmagazins CHIP zeigt, setzen sie bei der Verbreitung ihrer Malware nicht mehr nur auf E-Mails, sondern zunehmend auch auf Raubkopien begehrter Software, die sie im Web feilbieten.
In dem Artikel beurteilt Markus Mertes, Marketing-Direktor der Software-Firma Panda Security, die aktuelle Bedrohungslage: »E-Mails sind zwar immer noch der beliebteste Verbreitungsweg für Schädlinge. Doch das Sicherheitsverhalten der Nutzer hat sich verändert, sie werden sich der Gefahren durch Spam immer bewusster.« Mehr Erfolg verspreche der Einsatz von Raubkopien. Laut CHIP-Redakteur Andreas Hentschel bringen Google und Co. auch Laien in die so genannte Warez-Welt: »Bei Suchbegriffen mit dem typischen,z’ am Wortende wie Serialz, Moviez, Crackz oder Downloadz führen schon die ersten Treffer zu einschlägigen Seiten. Wer sich dort in die Foren begibt, ist von Vista, Photoshop und anderen Top-Programmen nur noch einen Mausklick entfernt.«
Natürlich ist der Download von Raubkopien extrem gefährlich. Doch viele User lassen sich von der Gefahr, verseuchte Dateien herunterzuladen, nicht abschrecken. Schon eher scheinen juristische Konsequenzen präventive Wirkung zu entfalten. Doch paradoxerweise ist der Download einer Raubkopie nicht in jedem Fall strafbewehrt. Kann man eine rechtmäßig erworbene Software wegen eines Defekts oder Verlusts nicht einsetzen, ist die Rechtslage unklar, erklärt der auf IT-Recht spezialisierte Anwalt Max-Lion Keller gegenüber CHIP: »Ob legale Besitzer einer Software eine gecrackte Version nutzen dürfen, ist umstritten. Die bisherige Rechtsprechung dazu ist widersprüchlich.« CHIP-Redakteur Andreas Hentschel empfiehlt, sich auf derlei Experimente keinesfalls einzulassen: »Der Kostenvorteil, den gecrackte Software bietet, steht in keinem Verhältnis zu den Risiken, die von diesen dubiosen Sites und Downloads ausgehen.«
Der komplette Report ist in der CHIP-Ausgabe November 2007 nachzulesen, die am 5. Oktober erschienen ist.
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