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Verlag: ADAC Verlag
Rubrik: Autozeitschriften (Allgemein)
Erscheinungsweise: monatlich

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ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen Schlechte Zeiten für MPU-Flüchtlinge: EuGH-Entscheidung zum Führerscheintourismus

Mit seiner Entscheidung vom 26. Juni 2008 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) nach Ansicht des ADAC eine wichtige Klarstellung zur Anerkennungspflicht ausländischer Führerscheine getroffen. Demnach muss Deutschland grundsätzlich Führerscheine anderer EU-Staaten auch dann anerkennen, wenn diese nach einem Entzug der deutschen Fahrerlaubnis ausgestellt wurden. Die deutschen Behörden können einem ausländischen Führerschein allerdings die Anerkennung verweigern, wenn er während der Sperrfrist in Deutschland erworben wurde.

Darüber hinaus kann die Fahrberechtigung aufgrund des ausländischen Führerscheins aberkannt werden, wenn der Führerschein nach Ablauf der Sperrfrist erteilt wurde und sich aus Informationen des Ausstellerstaates ergibt, dass der Führerscheininhaber seinen Lebensmittelpunkt tatsächlich nicht dort hatte; ein Scheinwohnsitz genügt somit nicht. Deutsche Fahrerlaubnisbehörden sind hier auf Hinweise von Behörden aus anderen EU-Ländern angewiesen. Der ADAC fordert daher eine intensivere Zusammenarbeit gerade mit den polnischen und tschechischen Behörden.

In früheren Urteilen hatte der EuGH ausgeführt, dass grundsätzlich alle Führerscheine der EU in anderen Mitgliedsstaaten anerkannt werden müssen. Die Prüfung ob der Betroffene wirklich seinen Wohnsitz und Lebensmittelpunkt im Ausstellerstaat hatte und ob er zum Fahren von Kraftfahrzeugen geeignet ist, war danach alleinige Aufgabe des Ausstellerstaates. Auf diese Rechtsprechung stützten sich viele, denen in Deutschland die Fahrerlaubnis entzogen wurde und die einer medizinisch-psychologische Untersuchung entgehen wollten. Beim Kraftfahrtbundesamt sind rund 10 000 solcher Fälle bekannt; die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen.

Erst mit der Umsetzung der dritten Führerscheinrichtlinie wird der Führerscheintourismus endgültig der Vergangenheit angehören. Ein EU-Mitglieds-staat darf dann keine Fahrerlaubnis mehr ausstellen, wenn die Fahrerlaubnis eines anderen Mitgliedsstaates entzogen wurde. Sollte dennoch ein neuer Führerschein im Ausland ausgestellt werden, muss dieser nicht anerkannt werden. Hier fordert der ADAC die schnellstmögliche Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht: Nur so können der Führerscheintourismus wirksam beendet und damit nicht kalkulierbare Gefahren für die Verkehrssicherheit durch ungeeignete Fahrer abgewendet werden.
ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen ADAC Fahrerwettbewerb: Der AutoFuxX geht in die dritte Runde

Start frei für den AutoFuxX 2008, den Wettbewerb, der den sichersten und cleversten Autofahrer sucht. Die ersten 50 Autofahrerinnen und Autofahrer treten am 17. Juni 2008, im ADAC-Fahrsicherheitszentrum Lüneburg gegeneinander an, um sich für das Finale zu qualifizieren. Beim AutoFuxX geht es darum, nicht nur besonders sicher, sondern auch technisch versiert Auto zu fahren und dabei möglichst wenig Kraftstoff zu verbrauchen. Veranstalter des in diesem Jahr zum dritten Mal ausgetragenen Wettbewerbs sind die Firmen Bosch, Michelin, Shell und der ADAC. Die Schirmherrschaft hat, wie im Vorjahr, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übernommen. Der Sieger 2008 erhält einen Honda CR-V Elegance Diesel im Wert von 31.500 Euro.

Mehr als 15.000 Autofahrerinnen und Autofahrer waren dem Aufruf in der April-Ausgabe der ADACmotorwelt gefolgt und hatten sich für die Teilnahme an dem Fahrerturnier beworben. Aus allen Einsendungen wurden 250 Kandidaten ausgelost, von denen je 50 an einer der fünf Vorrundenveranstaltungen gegeneinander antreten. Die jeweils zehn Besten qualifizieren sich für das Finale am 13. September 2008 im ADAC-Fahrsicherheitszentrum Linthe bei Berlin. Nach dem Auftakt in Lüneburg werden die weiteren Vorrundenveranstaltungen in den ADAC-Fahrsicherheitszentren Grevenbroich (23. Juni), Gründau (26. Juni), Linthe (2. Juli) und Augsburg (8. Juli) ausgetragen.

Bei den eintägigen Vorrunden messen sich die Teilnehmer in vier praktischen Übungen. So sollen sie zeigen, dass sie bei einem plötzlich auftauchenden Hindernis den kürzesten Anhalteweg benötigen, auf einer Gleitfläche professionell bremsen, eine hügelige und kurvenreiche Strecke möglichst Kraftstoff sparend bewältigen und für einen kniffeligen Geschicklichkeitsparcours die geringste Zeit benötigen. Ergänzt wird der Wettstreit durch einen theoretischen Test mit Fragen zur Straßenverkehrsordnung, Verkehrssicherheit, Fahrzeugtechnik und Kraftstoffverbrauch.

Die vier Aktionspartner haben es sich zum Ziel gesetzt, sicheres und umweltbewusstes Fahren zu fördern. Gemeinsamer Hintergrund ist dabei die EU-Charta für Straßenverkehrssicherheit. Die Unterzeichner der Charta haben sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten in den EU-Ländern – ausgehend vom Jahr 2001 – bis zum Jahr 2010 zu halbieren.
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen Erhöhung der Bußgelder: Kein Pardon bei schweren Fehlern – Verkehrsminister reagiert auf ADAC-Forderungen

Der von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee jetzt vorgelegte Plan zu einer abgeschwächten Erhöhung der Bußgelder im kommenden Jahr berücksichtigt im Wesentlichen die Forderungen des ADAC. Noch im Herbst hatte sich der Club gegen eine undifferenzierte lineare Erhöhung der geltenden Bußgeldsätze ausgesprochen. »Wer sich jedoch im Straßenverkehr so verhält, dass er die Gesundheit und das Leben anderer gefährdet, soll durch höhere Geldbußen zum Umdenken angeregt werden«, begrüßt ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker die neuen Pläne von Minister Tiefensee.

Gleichzeitig weist der ADAC aber auch darauf hin, dass die Höhe der Bußgeldsätze allein nicht zu mehr Verkehrssicherheit führt. Nur in Verbindung mit einer ausreichend dichten und wirkungsvollen Überwachung stellt sich ein verkehrserzieherischer Effekt ein, der sich dann auch in der Unfallstatistik bemerkbar macht.
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen ADAC-Pannenstatistik: Sechs von acht Spitzenplätzen an deutsche Fahrzeuge

Die heimischen Automobilhersteller dürfen stolz sein: Schon im dritten Jahr in Folge bauen sie die zuverlässigsten Autos. Sechs von acht Klassensiegern der aktuellen ADAC-Pannenstatistik kommen aus Deutschland. Lediglich Mitsubishi kann mit den Modellen ‚Colt’ und ‚Space Star’ etwas von dem verloren gegangenen Terrain der Japaner zurückholen und stellt die Sieger in der »Kleinen Klasse« und bei den »Kleinen Vans«. Je zwei Klassenbeste kommen auch von BMW, Audi und Mercedes. Der 1-er führt die »Untere Mittelklasse« an, der X3 ist zuverlässigster »Geländewagen« und bei Audi stehen A4 und A6 auf dem Siegertreppchen. Mercedes dagegen entschied mit dem SLK die »Sportwagenklasse« für sich und teilt sich mit Audi den ersten Platz in der »Mittelklasse«. Komplettiert wird die Siegerliste in der Klasse der »Großen Vans« durch den VW Sharan.

Der häufigste Grund, warum Autos streiken, ist meist ein Defekt an der Batterie oder in der Elektrik. Vier von zehn Ausfällen haben hier ihre Ursache. An zweiter Stelle rangieren Schäden an der Zündanlage (12,7 Prozent). Regelrechte Motordefekte beenden in 7,8 Prozent der Fälle die Fahrt vorzeitig. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (-0,1 Prozent). Dafür nahm der Ärger mit Rädern und Reifen zu: 7,1 Prozent (+0,4). Im Ranking der Pannenursachen folgen Einspritzanlagen (6,8 Prozent), Kühlung/Heizung (5,8 Prozent), Getriebe/Kupplung (4,6) Prozent und die Auspuffanlage (1,9).

Für die aktuelle Pannenstatistik, die der ADAC in diesem Jahr zum 30. Mal veröffentlicht, wurden 2,55 Mio. der insgesamt 3,81 Mio. Pannen ausgewertet, die von den Gelben Engeln und ihren Straßendienst-Partnern 2007 bewältigt wurden. In die Wertung kommen nur ein- bis sechsjährige Autos, die mindestens drei Jahre lang im Wesentlichen unverändert gebaut und in einem Jahr wenigstens 10 000-mal neu zugelassen wurden.

In der seit 1978 jährlich erscheinenden Statistik der Pannenhäufigkeit ist Toyota die erfolgreichste Marke. 34-mal konnten die Japaner in einer Fahrzeugklasse das pannensicherste Auto stellen. Dicht dahinter liegt Mercedes mit 32 ersten Plätzen, gefolgt von Audi (20), Mazda und Mitsubishi (je 11).
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen ADAC-Bußgeldtabelle »Verkehrssünden im Ausland«: So hart bestraft Europa

Autofahrer, die ins Ausland reisen, sollten sich vorher über die dort bestehenden Verkehrsvorschriften informieren. Auch ausländische Behörden kassieren bei Vergehen im Straßenverkehr mitunter kräftig ab. Die aktuelle ADAC-Bußgeldliste zeigt, dass die Strafen für bestimmte Verstöße in einigen Ländern teils deutlich höher sind als in Deutschland.

Im Vergleich zu 2007 fällt besonders die drastische Erhöhung der Bußgelder in Griechenland auf. Dazu verdoppelt sich eine Strafgebühr, falls sie nicht innerhalb von 10 Tagen bezahlt wird. Ein Rotlicht- oder Überholverstoß kostet bis zum Ablauf der Frist 350 Euro, danach 700 Euro. Auch Vergehen im Zusammenhang mit Alkohol werden in einigen europäischen Ländern härter geahndet. So droht Autofahrern in Spanien laut ADAC bei schweren Verkehrsverstößen wie dem Fahren mit 60 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit oder einer Blut-Alkohol-Konzentration (BAK) von mindestens 1,2 Promille jetzt eine Haftstrafe von wenigstens drei Monaten. Italien hat mit einer Notverordnung auf die dramatische Zunahme der alkoholbedingten Verkehrsunfälle im Sommer 2007 reagiert:: Neben verschärften Sanktionen gibt es dort verstärkt Verkehrskontrollen. In Luxemburg wurde die Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 heruntergesetzt.

Noch immer ist in den meisten europäischen Ländern Alkohol am Steuer das schwerste Vergehen und wird entsprechend hart bestraft. Wie in den letzten Jahren sind die skandinavischen Nationen dabei Spitzenreiter: In Finnland liegt das Bußgeld bei 15 Tagessätzen (abhängig vom Monatsverdienst) und mehr, in Dänemark zahlt der Verkehrssünder bis zu einem Monatsverdienst. Schweden verlangt ab 0,2 Promille BAK mindestens 30 Tagessätze. Norwegen wiederum berechnet die höchsten Gebühren für zu schnelles Fahren (ab 395 Euro), Rotlicht- und Überholverstoß (660 Euro) und Parkvergehen (90 Euro).

Der ADAC weist darauf hin, dass derzeit nur österreichische Bußgelder in Deutschland vollstreckt werden können. Geldbußen aus anderen EU-Ländern können voraussichtlich erst ab 2009 in Deutschland eingefordert werden; bis dahin muss aber jederzeit dort, wo der Verstoß stattgefunden hat, mit Vollstreckungsmaßnahmen gerechnet werden.
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen Wie sicher sind Schulbusse? Erster ADAC-Bus-Check zeigt teils erhebliche Mängel

Schüler müssen sich oft wie Ölsardinen in den Fahrzeugen drängeln, Fahrer stehen unter Zeitdruck und sind deshalb bisweilen viel zu schnell unterwegs und Busse weisen teilweise erhebliche technische Mängel auf. Das ist das Ergebnis des ADAC-Schulbus-Checks, bei dem stichprobenartig der technische Zustand, der sichere Transport und die Kapazität von Schulbussen in Deutschland unter die Lupe genommen wurden.

Dass die Platzsituation in Schulbussen oft eine Zumutung ist, erfuhren die ADAC-Tester hautnah bei den 18 Fahrten, die sie in fünf Bundesländern begleiteten. Insgesamt fünf Mal waren die Fahrzeuge hoffnungslos überfüllt, obwohl die zulässige Fahrgastzahl noch gar nicht erreicht war. Richtig gefährlich wird es, wenn die Fahrer aufgrund knapp bemessener Fahrpläne die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten. Nicht nur ein Mal waren die Busse bei den Testfahrten mit mehr als 80 Stundenkilometern unterwegs. Mit stehenden Fahrgästen sind jedoch nur 60 km/h erlaubt.

Ein Praxistest zeigte, dass bereits bei 70 bis 80 Prozent der zulässigen Fahrgastzahl die zumutbare Obergrenze erreicht ist. Dabei wurde überprüft, ob genau so viele Kinder sicher in einem Bus Platz finden wie vom Gesetzgeber zugelassen. Als alle 148 zulässigen Kinder den Bus – wie im Alltag üblich – stürmten, mussten schließlich neun wegen Überfüllung draußen bleiben. Laut ADAC bleibt bei der Ermittlung der Kapazität unberücksichtigt, dass Kinder samt Schultaschen in den Bus passen müssen.

Das Ergebnis der technischen Überprüfung in sieben Bundesländern bestätigt zwar nicht die landläufige Meinung, dass für den Schülertransport nur alte Busse eingesetzt werden. Dennoch wurden bei sieben von 141 überprüften Bussen erhebliche technische Mängel festgestellt. Drei Busse wurden als nicht betriebssicher eingestuft und aus dem Verkehr gezogen. Die häufigsten Mankos waren verschlissene und beschädigte Reifen sowie Defekte an Bremssystem, Lenkung und Karosserie. Zudem gaben fehlende zusätzliche Außenspiegel und Schulbus-Schilder Anlass zur Kritik.

Um die Platzsituation und die Sicherheit für Schulkinder zu verbessern, fordert der ADAC mehr Geld für Schulbusse, eine geringere Auslastung, besser abgestimmte Fahrpläne und geschulte Busbegleiter.
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen ADAC-Straßenwacht-Bilanz 2007: Zahl der Autopannen sinkt

Die milden Temperaturen im Sommer und Winter 2007 haben den Gelben Engeln des ADAC erstmals seit Jahren wieder weniger Einsätze beschert. Die Zahl der Pannenhilfen sank im vergangenen Jahr um rund zwei Prozent (77.400) auf 3,81 Millionen. Damit rückten die Gelben Engel und ihre Straßendienstpartner über 10.400-mal am Tag (2006: 10.600) zu einem liegengebliebenen Auto aus. Das ist die zweithöchste Einsatzzahl, die je beim ADAC gezählt wurde. Der Statistik zufolge geht beim ADAC alle 8,3 Sekunden ein Hilferuf eines Autofahrers ein.

Die Erfolgsquote der ADAC-Pannenhelfer bleibt nach wie vor beeindruckend: In 83,5 Prozent aller Fälle konnten die liegengebliebenen Autos flott gemacht werden. Am meisten Arbeit hatten die Straßenwachtfahrer am 21. Dezember 2007. Kälte, Eis und Schnee sorgten an diesem Tag für 17.549 Einsätze.

Das Wichtigste zu den 2,55 Millionen ausgewerteten Einsätzen der Gelben Engel (ohne Partner): 859.440-mal mussten die ADAC-Straßenwachtfahrer wegen entladener oder defekter Batterien Hilfe leisten. Damit bleibt die Batterie mit über 30 Prozent erneut die häufigste Pannenursache. Auf Platz zwei mit fünf Prozent folgen Reifenschäden), auf Platz drei defekte Generatoren. Der Autoanlasser stockte 77.404-mal, die Kraftstoffpumpe machte 60.676-mal schlapp und in 51.123 Fällen streikte der Motor.

Insgesamt legten die rund 1700 ADAC-Straßenwachtfahrer im Jahr 2007 über 59 Millionen Kilometer zurück. Pro Tag umrundeten die Gelben Engel damit rund vier Mal die Erde.
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen ADAC autotest Gebrauchtwagen 2008: 193 Modelle im Test mit innovativer »Pannenampel«

Clever kaufen und sparen: Im neuen komplett überarbeiteten Sonderheft der ADAC motorwelt werden auf 220 aktuellen Seiten alle wichtigen Autos auf dem Gebrauchtwagen-Markt kompetent beurteilt. Bis zu sieben Millionen Menschen pro Jahr kaufen ein gebrauchtes Auto. Mit dem aktuellen Magazin ADAC Autotest Gebrauchtwagen bekommen Suchende anhand der neu entwickelten »Pannenampel« den kompetenten und umfassenden Rat, den sie bei ihrer Suche nach dem richtigen Kfz benötigen.

Der Leser erkennt mit dem innovativen Pannen-Index auf einen Blick, wie es um die Zuverlässigkeit der Modelle bestellt ist. Bei grün ist alles in Ordnung, bei gelb ist Vorsicht geboten und bei rot sollte der Käufer lieber die Finger vom angebotenen Modell lassen. Eine so schnelle und fundierte Orientierung bietet kein anderer Gebrauchtwagen-Ratgeber.

Daten, Kosten, Preise, ADAC-Urteile: Insgesamt wurden 193 Modellreihen – vom Kleinwagen à la VW Polo bis zum Sportwagen Porsche Boxster -getestet. Die Experten des ADAC stellen die Stärken und Schwächen der Fahrzeuge heraus, beziffern die üblichen Marktpreise, nennen konkrete Summen für mögliche Reparaturkosten und geben den Lesern einen juristisch wasserdichten Kaufvertrag an die Hand.
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen »Auto« 2008: Mercedes C-Klasse

Deutschland hat gewählt! Die Entscheidung beim ADAC-Preis »Gelber Engel« fiel auf den eleganten Mittelklassewagen aus Stuttgart, die Mercedes C-Klasse. Beim Festakt mit über 400 hochrangigen Gästen wurde der Preis in München überreicht.

Riesenjubel beim »Stern« in Stuttgart: Das »Lieblingsauto der Deutschen« ist die Mercedes C-Klasse. Das Erfolgsmodell aus Untertürkheim verwies bei Deutschlands größter Publikumswahl die Mitbewerber Audi A5 und Ford Mondeo deutlich auf die Plätze zwei und drei. Rund 20 Millionen Leser der ADACmotorwelt, die zahlreichen Nutzer der ADAC-Homepage sowie die Besucher der IAA waren aufgerufen, ihren Favoriten zu küren. Zur Wahl standen 36 neue Fahrzeugtypen – also keine Facelifts oder reine Fahrzeugvarianten – die seit Beginn des Jahres 2007 auf den Markt gekommen sind.

Die begehrte Trophäe von Europas größtem Automobilclub wird seit 2005 vergeben. Im Gegensatz zu vielen anderen Auto-Preisen haben wunderschöne, aber wenig praktikable Exoten kaum Chancen, sich ganz vorne zu platzieren. Bei der Wahl spielen nicht nur Design und Image eine Rolle, sondern auch Kriterien wie Preis-Leistungs-Verhältnis, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit. Es sind die erreichbaren automobilen Träume, die sich hier jedes Jahr spannende Kopf-an-Kopf-Rennen liefern.

Dies belegt ein Blick in die bisherigen Siegerlisten. 2005 siegte der Audi A6 knapp vor dem Opel Astra und dem VW Golf. Im Jahr darauf stand der VW Passat ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt vom BMW 3er und dem Opel Zafira. Das Jahr 2007 war das Jahr der Sportler: Es gewann der Audi TT Coupé vor dem BMW 3er Coupé. Den dritten Platz erreichte mit dem Opel Corsa aber wieder ein typisches Brot-und-Butter-Auto. Bis heute der einzige Kleinwagen, der bei Deutschlands wichtigster Autowahl auf dem Siegertreppchen landete.
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen Der ADAC hat jetzt 16 Millionen Mitglieder

Neuer Rekord beim ADAC: Seit Oktober 2007 zählt der größte europäische Automobilclub 16 Millionen Mitglieder. Damit ist er in diesem Jahr bislang netto um mehr als eine viertel Million mobile Menschen gewachsen.

Hinter dem amerikanischen AAA und dem japanischen JAF ist der ADAC der drittgrößte Automobilclub der Welt. In Deutschland gehören ihm über ein Drittel aller motorisierten Haushalte an. 8,4 der 16 Millionen Mitglieder vertrauen auf die ADACPlusMitgliedschaft die zum Teil weltweit gültige Leistungen wie etwa den Krankenrücktransport enthält.

Gegründet wurde der ADAC 1903 in Stuttgart unter dem Namen »Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung«. 1911 erfolgte die Namensänderung in »Allgemeiner Deutscher Automobil-Club«. Dieser zählte 1965 eine Million Mitglieder, 1977 gehörten ihm fünf Millionen Mitglieder an und 1990 überschritt er die Zehn-Millionen-Marke.
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen ADAC MOTORWELT 10/2007: ADAC Winterreifentest – Drei Sterne für den besten Kompromiss

Nur Winterreifen, die mit allen im Winter auftretenden Straßenzuständen möglichst gut fertig werden, können im ADAC-Test drei Sterne bekommen. Von den 34 Reifen, die der Club zusammen mit der Stiftung Warentest untersucht hat, sind dies aktuell gerade mal vier: in der Größe 155/70 R 13 (18 Reifen) der Dunlop SP Winter Response und der Continental Winter Contact TS 800 sowie in der Dimension 205/55 R 16 H (16 Reifen) der brandneue Michelin Primacy Alpin PA3 und der Dunlop SP Winter Sport 3D. Neben diesen vier »besonders empfehlenswerten« Reifen gab es 18-mal das Urteil »empfehlenswert« und achtmal »bedingt empfehlenswert«. Bei den 155ern mussten vier Reifen als »nicht empfehlenswert« abgewertet werden. Diese Reifengröße ist häufig bei den älteren Modellen des Fiat Punto, Ford Fiesta und Renault Clio anzutreffen, während die breiteren 205er auf dem Opel Zafira, dem Audi A4 und dem 3er BMW zu finden sind.

Die im Zusammenhang mit der CO²-Debatte entstandenen politische Forderung, Reifen nur anhand ihres Spritverbrauchs in »gut« oder »schlecht« einzuteilen, hält der ADAC nicht für sinnvoll. Die einseitige Betrachtungsweise eines einzigen Reifenkriteriums könnte dazu führen, dass Reifen speziell auf einen niedrigen Spritverbrauch getrimmt werden. Dabei besteht die Gefahr, dass andere für die Verkehrssicherheit wichtige Eigenschaften des Reifen leiden. Käufer, die auf besonders wirtschaftliche Reifen Wert legen, haben bereits heute die Möglichkeit, sich im ADAC-Reifentest zu informieren. Das Kriterium Kraftstoffverbrauch wird hier neben den Fahreigenschaften auf trockener und nasser Fahrbahn sowie auf Schnee und Eis ebenso bewertet wie der Verschleiß und das Geräuschverhalten und geht mit zehn Prozent in die Gesamtnote ein.

Der ausführliche Winterreifentest des ADAC ist in der Oktober-Ausgabe der ADACmotorwelt nachzulesen. Dort finden sich auch die Tests weiterer Reifengrößen.
Infos zur ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen ADAC MOTORWELT 9/2007: Das »Lieblingsauto der Deutschen«

Start für Deutschlands größte Autowahl: Die ADAC MOTORWELT sucht das »Lieblingsauto der Deutschen« 2008. 36 aktuelle Fahrzeuge des Modelljahres 2007 gehen ins Rennen. Der Publikumspreis »Auto« 2008 ist eine von fünf Kategorien, die Europas größter Automobilclub bei seinem Preis »Gelber Engel« vergibt.

In der Septemberausgabe der ADAC MOTORWELT präsentieren sich alle Kandidaten. Wer mit dem Coupon aus der ADAC MOTORWELT abstimmt, hat die Chance, Tickets für die Fußball-Europameisterschaft 2008 zu gewinnen.

Das Modell des Gewinners und somit Nachfolger des Vorjahressiegers Audi TT Coupé wird am 17. Januar 2008 in München geehrt. Die jährliche Auszeichnung wird zum vierten Mal auch in den vier Kategorien »Marke«, »Qualität«, »Innovation« und »Persönlichkeit« verliehen.
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